Neue Regeln für die Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis in Montenegro auf der Grundlage des Eigentums an Immobilien - MonteGlobal

Neue Regeln für die Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis in Montenegro auf der Grundlage des Eigentums an Immobilien

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Neue Regeln für den Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis auf Immobilienbasis in Montenegro ab 2026

Anfang 2026 traten in Montenegro aktualisierte Anforderungen für den Erhalt einer befristeten Aufenthaltserlaubnis auf Grundlage von Immobilienbesitz in Kraft. Diese Änderungen haben erhebliche Auswirkungen auf den Legalisierungsprozess für Ausländer, die in Immobilien investieren, und spiegeln das Engagement der Regierung wider, die Einwanderungsgesetzgebung zu vereinfachen, die Wirtschaftlichkeit von Investitionen zu steigern und die Bestimmungen an europäische Standards anzugleichen.

Bisher konnten Ausländer durch den Kauf nahezu jeder Immobilie im Land eine Aufenthaltserlaubnis erhalten. Diese Praxis erleichterte zwar Investitionen, führte aber auch dazu, dass Transaktionen formalisiert, aber nicht immer auf echten wirtschaftlichen Interessen beruhten. Die neuen Regeln zielen darauf ab, seriöse Investoren herauszufiltern und Situationen zu unterbinden, in denen Immobilien lediglich als formale Grundlage für den Erhalt eines legalen Status im Land dienen.

Um nun eine befristete Aufenthaltserlaubnis auf Grundlage von Immobilien zu erhalten, muss die Immobilie neue Kriterien erfüllen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist ein Mindestwert der Immobilie. Gemäß der aktualisierten Verordnung muss die erworbene Immobilie einen Wert von mindestens 150.000 € (ab 2026) aufweisen. Diese Regelung gilt für alle ausländischen Staatsbürger, die eine Aufenthaltserlaubnis aufgrund von Immobilienbesitz beantragen.

Es ist wichtig zu beachten, dass der bloße Besitz einer Immobilie unterhalb dieses Wertes nicht mehr ausreicht, um eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Investitionen in preiswerte Immobilien, selbst in attraktiven Feriengebieten, berechtigen somit nicht automatisch zu einer Aufenthaltserlaubnis.

Durch die Verknüpfung von Wirtschafts- und Einwanderungsstrategien betont die Regierung, dass eine Aufenthaltserlaubnis kein „Bonus“, sondern vielmehr die Bestätigung der ernsthaften Investitionsabsicht eines Ausländers in die Wirtschaft des Landes darstellt. Diese Anforderungen fördern nicht nur die Nachfrage nach hochwertigen Immobilien, sondern tragen auch dazu bei, Investoren anzuziehen, die eher in größere Projekte als in kleinere Objekte investieren möchten.

Beim Erwerb von Wohnimmobilien können Wohnungen, Villen oder hochwertigen Gewerbeimmobilien die neuen Kriterien erfüllen. Der Gesetzgeber schreibt zudem ausdrücklich vor, dass der Wert der Immobilie durch ein Wertgutachten belegt und ordnungsgemäß dokumentiert werden muss.

Neben dem Preis ist es wichtig zu beachten, dass die Immobilie rechtmäßig registriert und frei von Belastungen, Beschränkungen oder strittigen Eigentumsdokumenten sein muss. Eine einwandfreie Rechtshistorie spielt eine entscheidende Rolle bei der Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis und der Erfüllung der administrativen Sorgfaltspflichten.

Diese Änderungen verpflichten Investoren außerdem zu einer sorgfältigeren Vorbereitung der Dokumente im Kaufprozess: Sie müssen Zahlungsnachweise, Wertgutachten sowie Dokumente zur Grundbucheintragung und zum Marktwert vorlegen. Dieser Ansatz erhöht die Transparenz der Transaktionen und verringert das Risiko von Missbrauch.

Für Touristen und Immobilienkäufer bedeutet dies, dass Investitionen in hochwertige Immobilien nicht nur im Hinblick auf die Lebensqualität am Meer oder potenzielle Mieteinnahmen rentabler werden, sondern auch als Weg zu einem legalen Aufenthaltsrecht im Land. Die positiven Auswirkungen auf den Tourismus setzen sich fort: Wer in Montenegro leben oder Urlaub machen möchte, kann nun Immobilien nach strengeren Kriterien auswählen und sicher sein, dass seine Investition tatsächlich den Zugang zu einer Aufenthaltserlaubnis ermöglicht.

Die neue Regelung zum Immobilienpreis für Aufenthaltserlaubnisse fördert somit Investitionen in größere Immobilien mit hohem Ertragspotenzial. Dadurch wird der Immobilienmarkt Montenegros strukturierter, auf qualitativ hochwertige Projekte ausgerichtet und wirtschaftlich nachhaltiger.

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