Änderungen der montenegrinischen Gesetzgebung - MonteGlobal

Änderungen der montenegrinischen Gesetzgebung

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Im Januar 2026 traf das Verfassungsgericht Montenegros eine wichtige Entscheidung, die den Handel und das tägliche Leben sowohl der Einwohner als auch der ausländischen Gäste maßgeblich beeinflusste. Das Gericht hat es für illegal erklärt und eine zuvor geltende Bestimmung aufgehoben, die es den Geschäften verbietet, sonntags zu arbeiten. Diese Beschränkung hat in der Gesellschaft seit einigen Jahren zu aktiven Diskussionen geführt, insbesondere in touristischen Regionen, in denen der freie Tag einer der besucherstärksten ist.

Das Verfassungsgericht kam zu dem Schluss, dass das Verbot des Sonntagshandels gegen die Prinzipien der Unternehmerfreiheit und der Gleichheit der Marktteilnehmer verstößt, die in der Verfassung verankert sind. Nach Ansicht des Gerichts erreichte die verhängte Beschränkung die erklärten sozialen Ziele nicht ausreichend und schädigte gleichzeitig die wirtschaftliche Aktivität, insbesondere in Städten mit ausgeprägter saisonaler touristischer Ausrichtung.

Die Aufhebung des Verbots war ein positives Signal für die Wirtschaft, den Dienstleistungssektor und die Tourismusbranche. Die Geschäfte haben wieder die Möglichkeit, ihren Arbeitszeitplan selbst festzulegen, und die Mitarbeiter der Verkaufsstellen können die Arbeitszeit nun im Rahmen des Arbeitsrechts und nicht durch strenge Verwaltungsbeschränkungen regeln. Dies ist besonders wichtig für Kurstädte, in denen der Touristenstrom am Wochenende stark ansteigt.

Für Touristen bedeutet diese Lösung eine deutliche Erhöhung des Komforts. Der Sonntag ist traditionell ein Tag für Spaziergänge, Ausflüge und Erholung, und die Möglichkeit, Geschäfte, Einkaufszentren, Souvenirläden und Supermärkte zu besuchen, macht den Aufenthalt im Land bequemer und vorhersehbarer. Die Gäste stehen nicht mehr vor einer Situation, in der während der touristischen Saison ein großer Teil der Handelsinfrastruktur geschlossen ist.

Ein positiver Effekt wird auch für die Wirtschaft insgesamt erwartet. Die Wiederaufnahme des Sonntagshandels trägt zu einem höheren Umsatz, höheren Steuereinnahmen und günstigeren Bedingungen für die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen bei. Für Küstenregionen, die sich auf den internationalen Tourismus konzentrieren, stärkt diese Lösung die Wettbewerbsfähigkeit des Landes als modernes und günstiges Reiseziel für Erholung und Investitionen.

Die Entscheidung des Verfassungsgerichts war daher ein wichtiger Schritt zu einer flexibleren und wirtschaftlicheren Regulierung des Handels. Es berücksichtigt die tatsächlichen Bedürfnisse der Touristen, die Interessen der Unternehmer und trägt zur Bildung einer angenehmeren Umgebung für die Gäste Montenegros und seine Bewohner bei.

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